Panzerfahrzeug nach Nationen, Deutschland
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Vorwort
Es ist ersichtlich, dass die Führungsstruktur der Wehrmacht an der Spitze werde simpel noch erstklassig war. Insbesondere das Fehlen eines regulären Forums zur Koordinierung von militärischen und nicht-militärischen Angelegenheiten gab dem gesamten Apparat ein altmodisches, nahezu archaisches Ansehen. Man könnte die Wehrmacht mit einem Rennauto vergleichen, dessen Fahrer mit sich selbst uneins war. Mehr noch, dieser Fahrer hatte nicht annähernd genug daran gedacht, die Leistung seines Autos mit dem vorhandenen Strassennetz, mit der Kraftstoffversorgung und der Organisation der Instandsetzung abzustimmen. Es geht allerdings viel zu weit zu sagen, dass allein der Fahrer alle Schuld dafür trug. Wie das Streben des Oberkommando Heer (OKH) nach Vormachtstellung zeigt, hatte die Maschine ihre eigenen Traditionen den Erfordernissen einer modernen Kriegsführung, einen Weltkrieg führenden Grossmacht angepasst werden.
Technisch gesehen, stand die Wehrmacht an einem Scheideweg. Einerseits verfügte sie mit Panzer, Flugzeugen, Funkgeräten, elektronischen Navigationsmittel für die Flugzeuge und vielem mehr über das modernste Kriegsgerät jener Zeit. Andererseits bestanden ca. drei Viertel ihrer Truppen noch aus marschierender Infanterie, und sie verliess sich auf den bespannten Transport. Im späteren Verlauf des Krieges wurde dieses Verhältnis noch schlechter. Bereits 1940 war die britische Armee, bei Dünkirchen vom Festland vertrieben wurde, vollständig motorisiert („Ausrüstung glänzend, Führung denkbar schlecht“ – so der Kommentar des deutschen Generalstabchefs des Heeres, Franz Halder. Das US-Heer war selbstverständlich vollumfassend von Motorfahrzeugend abhängig, und selbst die sowjetische Armee hatte eine halbe Million Lastkraftwagen aus den USA erhalten, inklusive die notwendigen Betriebsstoffe. Aber auch sie konnte niemals auf Infanterie noch auf Pferde verzichten. Im Gegensatz zu den alliierten Armeen ging der Motorisierungsgrad des deutschen Heeres immer mehr zurück. Einzig der Afrikakrieg musste ohne Pferde auskommen.
Der Mythus Wehrmacht
Einer dieser Mythen ist – das Bild einer hochmanövrierbaren Armee, die sich buchstäblich auf den gepanzerte Transporter, Lastwagen, Motorrädern bewegt. Dies spiegelt sich auch in Spielfilmen wider: Sowjetische Rotarmisten sind ständig zu Fuss, bestenfalls auf Karren. Die deutsche Armee ist zu 100%, motorisiert und umgeht blitzschnell die befestigten Stellungen. In Tat und Wahrheit war ein kleiner Teil der deutschen Wehrmacht motorisiert, mehr als 80% der Einheiten war zu Fuss unterwegs und der Nachschub erfolgte mit Pferdewagen. Das Artillerieregiment einer Infanteriedivision hatte landesweit: 2696-Mann und 2249-Pferde. In einer Division hatte es mehr als 6’000 Pferde. Im Wehrmachtsmodell des Jahres 1941 gab es mehr als 1 Millionen Pferde in den Infanteriedivisionen.
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